Beckenbodentherapie

Beckenbodentherapie

Nahezu jede zweite Frau und jeder fünfte Mann wird mit Inkontinenz konfrontiert. Die Ursache hierfür liegt meist in einer Schwäche der Beckenbodenmuskulatur.

Daher orientiert sich die Therapie vorwiegend an der Kräftigung Ihrer Beckenbodenmuskulatur. Hierzu nutzen wir befundbezogene Techniken und auf Sie individuell abgestimmte Übungen. Selbstverständlich neben wir uns für Sie die Zeit, relevante anatomische Gegebenheiten und Zusammenhänge Ihres Krankeitsbildes* zu erläutern. So erlernen Frauen, Männer und Kinder, eigenverantwortlich ein körperliches Training durchzuführen und sich gezielt mit ihrer Situation auseinanderzusetzen. Denn es ist uns bewusst dass Harn- und Stuhlinkontinenz nicht nur körperliche, sondern auch eine Reihe ernstzunehmender psychosozialer Probleme verursachen.

Unsere Kompetenz basiert auf Fachwissen und langjähriger Erfahrung. Die Grundlage hierfür bilden spezialisierte Fortbildungen der Arbeitsgemeinschaft Gynäkologie Geburtshilfe Urologie Proktologie (AG GGUP), an deren Konzept wir uns orientieren.

Ursachen für eine Beckenbodenschwäche sind mannigfaltig. Hierzu gehören:

*Altersbedingte Veränderung von Geweben und Organen, Beeinträchtigung und Verletzungen des Beckenbodens und seiner umgebenden Strukturen im Rahmen von operativen Eingriffen, Schwangerschaft und Geburt, andauernde körperliche Belastung. Weitere Faktoren sind chronische Schmerzen, neurologische Erkrankungen, Medikamente, Tumoren im Bereich der Harnabflusswege und des Enddarms sowie Folgen onkologischer Behandlungen.